Besuch vom Veterinäramt

Ein "netter Mitmensch" hat uns beim Veterinäramt gemeldet und macht es uns nun noch schwerer die Tiere zu halten und damit zu helfen. Statt einfach mal vorbeizukommen und gezielt die Besitzerin oder die Pfleger anzusprechen, was mit den Tieren los ist verbergen sich diese Menschen hinter einer anonymen Anzeige.

Es ist wirklich traurig, wenn man bedenkt, dass die Tiere auf dem Hof schon lange Zeit nicht mehr am Leben wären hätte es Kirsten und ihre Adoptiveltern nicht gegeben. Die Tiere wurden verwaist aus der Tierklinik geholt, vor dem Metzger gerettet oder als Spanferkel aus einer Tombola "erlöst".

Den Tieren geht es gut, sie werden täglich 3 mal versorgt erfahren tierärztliche Behandlung, wenn dies notwendig ist und auch der Schmied ist regelmäßig Gast bei uns. Kostenfrei dazu gibt es immer wieder Streicheleinheiten und ein paar Leckerchen.
Das einzige, wo aber niemand wirklich gefeit ist, ist der Matsch. Ein lästiges Thema und wohlbekannt, aber kaum zu umgehen. Dies wurde in unserem Falle scheinbar als klares Zeichen gewertet, dass es den Tieren nicht gut geht, denn alles andere kann diese Person nicht beobachtet haben. Ansonsten hätte sie die Anzeige sicherlich nicht abgegeben.

Die Damen und Herren vom Veterinäramt waren zweimal hier. Das erste Mal war es eine unangekündigte Kontrolle. Sie wurden von Daniela, der Pflegerin vom Amarin, im Mittag herumgeführt, ihnen wurde alles gezeigt und erklärt. Hierzu muss man sagen, dass es eine sehr ungünstige Zeit war, da sie normalerweise nur 30 Minuten Zeit hat um die Pferde rein- bzw. rauszustellen, zu füttern und neues Wasser zu geben, bevor sie wieder bei der Arbeit sein muss. 

Da Kirsten zu dem Zeitpunkt nicht da sein konnte haben wir darum gebeten, dass wir die Führung gemeinsam noch einmal wiederholen. Netterweise haben sie sich dazu bereiterklärt und kamen erneut her, damit auch die Besitzerin weiß, was gesprochen wurde.

Folgendes ist nun das vorläufige Ergebnis:
Wir müssen die Paddocks trockenlegen, sowohl das Schwein als auch das Schaf benötigen eine Ohrmarke (die sind bei den beiden herausgewachsen), außerdem sollten Sindbad (das Pony) und Kasimir (der Esel) eine größere Box bekommen.

Die tatsächlichen Auflagen werden allerdings noch verschriftlicht und uns zugesendet. Dennoch wurden wir schon vorab gebeten an den genannten Stellen etwa zu unternehmen. 

Daher unsere Bitte:
Wenn Sie
- Waschbetonplatten oder anderes Material zum Pflastern besitzen, über
- Sand verfügen, der für einen Paddock geeignet wäre, 
- Drainagematerial zur Verfügung stellen können
melden Sie sich bitte. 
Wir freuen uns sowohl über Spenden, als auch über günstige Preise in dieser Sache.

Ihr Team vom Pferdehof-Ahaus 

 

 

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