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Wir bangen um Floria
Floria unserer 24 jährige Traberstute geht es sehr schlecht.
Es begann Anfang dieser Woche damit, dass sie schlechter fraß als sonst. Im laufe der Woche verschlechterte sich ihr Fressverhalten weiterhin. Der mittlerweile zugezogene Tierarzt behandelte erstmal auf Kolik, da dies die wahrscheinlichste Ursache war.
Am Mittwoch fraß sie dann nichts mehr und setzte wässrigen Durchfall ab. Donnerstag verweigerte sie auch das Wasser. Weitere Untersuchungen ergaben, dass sie an einer lebensbedrohlichen Darmentzündung leidet!
Die Kosten für die Behandlung belaufen sich auf über 1.000 Euro. Trotzdem waren wir entschlossen alles zu tun um das Pferd zu retten. In der Nach von Donnerstag auf Freitag bekam Floria 20 Liter (2 Kanister) Flüssigkeit mit Glukose über die Braunüle. Bis 1 Uhr nachts sind wir ihr nicht von der Seite gewichen.
Als der Tropf durch war legte sie sich sofort hin, es sah nicht gut aus. Sie war sehr schwach und rührte weiterhin weder Futter noch Wasser an.
Am darauf folgenden Morgen erhielt sie einen weiteren Kanister Flüssigkeit (10 Liter). Zu dem Zeitpunkt war sie sehr schwach und wir konnten sie kaum auf den Beinen halten, bis die Infusion durchgelaufen war. Während der letzten Minuten der Infusion hat sie sich einfach hingelegt, dabei hat Kirsten geistesgegenwärtig den Schlauch entfernt, damit sie sich die Braunüle nicht rausreißt.
Am Freitag war die Gesamtsituation trotz medizinischer Betreuung schlecht. Sie begann zwar wieder wenige Schlucke zu trinken, war aber ansonsten unruhig, lag viel und hatte keinen Appetit. Es ging ihr sichtlich schlecht. Abends wurde der Tierarzt noch einmal gerufen, Floria sollte neben der eigentlich medizinischen Behandlung Morphium erhalten, damit sie die Nacht über schlafen kann.
Samstag dann stand sie den ganzen Tag, hat schon mehr getrunken und ein wenig an ihrem Heu geknabbert! Sie konnte sogar eine Stunde nach draußen!!!
Heute dann war es wirklich gut, sie fraß noch ein wenig mehr, trank viel und machte insgesamt einen wacheren uns besseren Eindruck.
Das schlimme ist nur, dass man nicht sicher sagen kann, ob es sich weiterhin bessert. Drückt also bitte alle die Daumen.
Zusätzliche Bitte an alle Leser: Aktuell bekommen wir nur sehr wenig Heuspenden und durch die hohen Tierarztkosten sind wir nun mehr denn je auf Spenden angewiesen. Jeder Euro hilft!
Vielen Dank Euer Team vom Pferdehof-Ahaus
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